Traumberuf Modedesigner

livestyle1Ist gibt wohl nur sehr wenige Themen die in der Welt so allgegenwärtig sind wie die Mode. Nahezu jedes Mädchen träumt davon einmal eine eigene Kollektion zu entwerfen, die dann in Läden angeboten und dann auf den Laufstegen der großen Metropolen vorgeführt wird. Mode wird immer mit viel Geld, Prominenten, Partys und einem aufregenden Lifestyle in Verbindung gebracht. So ist zumindest die Vorstellung vom Beruf des Modedesigners, allerdings sind Stars wie Armani oder Lagerfeld die absolute Ausnahme. Allgemein könnte man es mit den Fußball-Profis vergleichen. In einen Verein kann quasi jeder eintreten und die meisten würden sich ein Leben als Profi wünschen, doch nur ein absoluter Bruchteil schafft den Schritt in die Bundesliga oder in eine andere Topliga Europas. Dazu gehört nicht nur Talent sondern vor allem auch eine große Portion Glück und eben so sieht es auch bei den Designern aus. Sollte man sich nun aber dennoch für diesen Weg entscheiden gibt es einige Fakten zu beachten, über die man sich im Vorfeld informieren muss.

Modedesign lässt sich prinzipiell über viele verschiedene Wege erlernen. So kann man sich an einer Universität einschreiben oder aber einen Abschluss an einer Fachhochschule bzw. einer auf Mode spezialisieren Schule erlangen. Je nach Anforderung hat jeder Weg seine positiven und auch seine negativen Seiten. So sind private Schulen zwar sehr angesehen, allerdings auch recht teuer. Hier wird man oft schon sehr früh mit der Praxis konfrontiert, was für den späteren Berufsalltag von Vorteil sein kann, während man an der Universität wie gewohnt erst einmal mit der nackten Theorie konfrontiert wird. Ob man nun Modedesign oder Areaware Design vor Augen hat, die theoretischen Grundlagen sind bei vielen Themengebieten identisch. Sobald man seinen Abschluss in trockene Tücher gebracht hat geht es auch schon auf Jobsuche. In der Regel arbeitet ein Modedesigner in einem Unternehmen wie H&M oder sonstigen Modefirmen, wo sie vom ursprünglichen Entwurf bis hin zur endgültigen Materialauswahl mit den verschiedensten Aufgaben konfrontiert werden können. Eine Möglichkeit wäre natürlich auch die Selbständigkeit, doch auch diese Variante hat Stärken und Schwächen. Wer wirklich berühmt mit seiner Mode werden möchte hat als fest angestellter Designer wohl eher geringe Chancen, während Selbstständige unabhängig und eigenständig sind. Gleichzeitig gibt es aber auch ein großes Risiko, denn der Erfolg ist niemandem garantiert. Man muss sehr viel investieren um die richtigen Hebel in Bewegung setzen zu können. Wenn man sich die wenigen bekannten Designer ansieht wird schnell klar, wie viele Talente auf dem Weg nach oben aus den verschiedensten Gründen scheitern. Jeder, der Modedesign trotzdem als Lebenstraum hat, ist aber dennoch dazu angehalten, alles für das eigene Ziel zu geben.

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